27.01.2016 I Inferno Rennen

Thüringer Amateurteam erkämpfte bei der rund 15 Kilometer langen Abfahrt vom Schilthorn drei Bronzemedaillen. Zum Thüringer Team gehörten auch Michael Schwab (links) und Steven Glamann. Tabarz. Es gilt als besonders hart und verrückt: das internationale „Inferno-Rennen“ im Schweizer Skigebiet Mueren. Der alpine Skilauf für Amateure, bestehend aus einer 14,9 Kilometer langen Abfahrt mit Steilpisten und Gegensteigungen vom Gipfel des Schilthorns nach Lauterbrunnen, wurde jetzt von einem Thüringer Team aus Tabarz erfolgreich bewältigt.Die achtköpfige Mannschaft um Kapitän Wolfgang Braunke (59) gewann unter Mitwirkung und Betreuung von Gesundheits-Unternehmer Steven Glamann Gesund & Fit Gesundheitssport dreimal Bronze. Diese Medaillen holten Wolfgang Braunke, Michael Schwab (46) und Maik Braunke (41) in den Klassen Gentlemen und Senioren 1. Die Tabarzer Mannschaft setzt sich aus Ärzten und Architekten ebenso zusammen wie aus Kraftfahrern und Industriearbeitern. DasThüringer Team unter dem humorvollen Namen „Harter Kern von Tabarz“ absolvierte die Strapazen inzwischen zum 21. Mal. Das „Inferno-Rennen“ im Schweizer Skigebiet Mueren gilt als das weltweit größte Amateurrennen des alpinen Skisports.Die erste Austragung fand 1928 auf Betreiben des von Briten gegründeten KandaharSkiClubs statt. Heute stellt das „Inferno“soetwas wie das alpine Pendant zur bekanntesten Volkssportveranstaltung im nordischen Skilanglauf, dem Wasalauf, dar. Einen besonderen Glanz erhieltder diesjährige Lauf durch die aktive Teilnahme vom royalen Sternchen Pippa Middleton.

Quelle:TA